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ABOUT BIOÖKO LÄNDLICH

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LÄNDLICHE RÄUME

Fotos HELIX am BÖZ

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CDF JAHR 2024

4 Walks - ein Bilderspaziergang am BÖZ

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Durch die Inszenierung des Theaterstücks „4 walks: CDF-Bilderspaziergang" möchten wir die Botschaften und Erkenntnisse der Veranstaltung „CDF meets Bioökonomie“ nicht nur im gewohnten Konferenz- und Symposium Format präsentieren, sondern für die Teilnehmenden greifbar und nachhaltig durch die Werke Caspar David Friedrichs erfahrbar zu machen. Die Verbindung von Theater und Wissenschaft ermöglicht es uns, komplexe wissenschaftliche Themen auf eine zugängliche und emotionale Weise zu vermitteln. Das Theaterstück wird als künstlerischer Rahmen dienen, der die abstrakten Konzepte der Konferenz in bildliche Geschichten übersetzt.

 

Die Teilnehmenden werden nicht nur Zuschauer sein, sondern in einen "Bilderspaziergang" eintauchen, der die wissenschaftlichen Erkenntnisse in visuell ansprechende und leicht verständliche Szenarien übersetzt. Durch diese künstlerische Interpretation schaffen wir eine einzigartige Möglichkeit, die Botschaften der Konferenz zu verinnerlichen. Die emotionalen und ästhetischen Elemente des Theaters werden dazu beitragen, eine tiefere Verbindung zu den wissenschaftlichen Themen herzustellen.

 

Die Teilnehmenden werden nicht nur informiert, sondern auch auf einer emotionalen Ebene angesprochen, was zu einer nachhaltigeren Aufnahme und Verankerung der präsentierten Inhalte führt. Diese innovative Form des Wissenstransfers trägt dazu bei, die Barriere zwischen Wissenschaft und Publikum zu überwinden und eine breitere Zielgruppe anzusprechen beziehungsweise in der Zielgruppe die Konferenzinhalte nachhaltig auch emotional zu verankern.

Unten finden Sie den Link zu den einzelnen Werken Caspar David Friedrichs, die in Bilderspaziergängen vorgestellt werden und für seine 4 Elemente Kreide, Wald, Meer und Kloster stehen.

KREIDE

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Das Gemälde "Die Kreidefelsen auf Rügen" von Caspar David Friedrich entstand im Jahr 1818. Es wird vermutet, dass Friedrich das Motiv der Kreidefelsen auf Rügen persönlich erlebt hat, da er oft durch Deutschland reiste und sich intensiv mit der Natur auseinandersetzte. Die Insel Rügen, mit ihren markanten weißen Klippen, bot ihm eine faszinierende Landschaft, die er in seinem Werk verewigen konnte. Die Kreidefelsen stehen im Mittelpunkt des Gemäldes und dominieren die Szenerie mit ihrer majestätischen Präsenz. Friedrich versteht es meisterhaft, die schroffe Schönheit dieser natürlichen Formationen einzufangen, indem er sie vor dem Hintergrund des weiten Himmels und des ruhigen Meeres präsentiert. Die Komposition vermittelt eine tiefe Ruhe und Erhabenheit, die typisch für Friedrichs Werke ist. Mit diesem Gemälde drückte Friedrich nicht nur seine Bewunderung für die Natur aus, sondern auch seine romantische Vorstellung von der Erhabenheit und Unendlichkeit des Universums. Die Kreidefelsen auf Rügen stehen symbolisch für die Kraft und Größe der Natur, die den Menschen demütig macht und gleichzeitig inspiriert. Durch seine Kunst wollte Friedrich die Betrachter dazu anregen, die Schönheit und die Geheimnisse der Natur zu entdecken und zu schätzen.

WALD

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Das Gemälde "Der Chasseur im Wald" von Caspar David Friedrich wurde im Jahr 1814 geschaffen, während einer Zeit intensiver künstlerischer Aktivität des deutschen Romantikers. Friedrich war bekannt für seine tiefe Verbundenheit mit der Natur und sein Talent, emotionale Landschaften zu schaffen, die oft metaphorische und spirituelle Bedeutungen trugen.
Es wird vermutet, dass Friedrichs Inspiration für dieses Werk aus seiner Umgebung in der Region um Dresden stammte, wo er lebte und arbeitete. Der Wald, der im Gemälde dargestellt ist, könnte sich auf die waldreichen Gebiete in der Nähe von Dresden beziehen, die Friedrich oft besuchte, um sich von der Natur inspirieren zu lassen.
Das Gemälde zeigt einen Jäger, der mit einem Gewehr in der Hand in einem dichten Wald steht. Die Atmosphäre ist düster und geheimnisvoll, mit den Bäumen, die sich im Hintergrund in der Dunkelheit verlieren. Friedrich nutzt Licht und Schatten geschickt, um eine Atmosphäre der Einsamkeit und Kontemplation zu schaffen.
Der Naturbezug des Malers zeigt sich in diesem Werk besonders deutlich. Friedrich betrachtete die Natur nicht nur als äußere Kulisse, sondern als Spiegel seiner eigenen Gefühle und Gedanken. Der Wald wird zu einem Ort der Reflexion und inneren Einkehr, wo der Jäger in eine introspektive Stimmung versinkt und über die Vergänglichkeit des Lebens nachdenkt.

MEER

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Das Gemälde "Die Lebensstufen" von Caspar David Friedrich entstand im Jahr 1835, gegen Ende seines Schaffens. Der vermutliche Ort des Gemäldes ist nicht eindeutig festgelegt, aber es wird angenommen, dass Friedrich seine eigene Phantasie und seine Eindrücke aus seiner Umgebung nutzte, um dieses Werk zu schaffen. Das Gemälde zeigt drei Generationen einer Familie auf einer Anhöhe, die eine Straße entlang gehen und verschiedene Lebensstufen repräsentieren. Im Hintergrund erstreckt sich das Meer, dessen Weite und Unendlichkeit eine weitere Dimension in die Darstellung einführen. Friedrichs Naturbezug war von seiner tiefen Spiritualität und seinem Glauben an die erhabene Schönheit der Natur geprägt. Im Gemälde "Die Lebensstufen" wird der Bezug zur Natur auf vielfältige Weise deutlich. Das Meer im Hintergrund kann als Symbol für die unendlichen Weiten des Lebens interpretiert werden, die über die Grenzen der individuellen Erfahrung hinausgehen. Es steht für die zeitlose Natur der Existenz und die universellen Erfahrungen, die alle Menschen verbinden. Darüber hinaus fängt Friedrich in diesem Werk die verschiedenen Phasen des Lebens ein, angefangen bei der Jugend über das Erwachsenenalter bis hin zum Alter. Jede Generation wird von der Natur umgeben und durch sie geprägt. "Die Lebensstufen" ist somit nicht nur ein Porträt menschlicher Existenz, sondern auch eine Meditation über das Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Friedrich lädt den Betrachter dazu ein, über die Vergänglichkeit des Lebens und die Beständigkeit der Natur nachzudenken, und erinnert uns daran, dass wir alle Teil eines größeren kosmischen Ganzen sind.

KLOSTER

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Das Gemälde "Klosterruine Eldena und Riesengebirge" entstand im Jahr 1824.  Die Klosterruine Eldena, die im Gemälde zu sehen ist, befindet sich in der Nähe von Greifswald. Friedrich hatte eine Vorliebe für verlassene Orte und fand in den Ruinen des Klosters Eldena eine reiche Quelle der Inspiration. Die majestätischen Gipfel des Riesengebirges im Hintergrund verstärken die monumentale Präsenz der Ruine und verleihen dem Gemälde eine epische Atmosphäre. Friedrichs Naturbezug war von seiner Zeit und seiner persönlichen Philosophie geprägt. Er betrachtete die Natur nicht nur als äußere Kulisse, sondern als Spiegel der menschlichen Seele und als Quelle der Erhabenheit und Spiritualität. In diesem Kontext lässt sich eine Verbindung zur Klostermedizin herstellen, einer der frühesten Formen der Naturmedizin. Klostermediziner wie Hildegard von Bingen waren davon überzeugt, dass die Natur eine Heilkraft besitzt, die zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden genutzt werden kann. Die Darstellung der Klosterruine und des Riesengebirges in Friedrichs Gemälde kann als Allegorie für den Verlauf der Zeit und die Vergänglichkeit menschlicher Existenz interpretiert werden. Die Ruine steht für die Vergangenheit und die Vergänglichkeit des Menschen, während die majestätischen Berge eine zeitlose und unveränderliche Natur symbolisieren. Durch die Verschmelzung von Natur und Geschichte lädt Friedrich den Betrachter dazu ein, über das Verhältnis des Menschen zur Natur und zur Zeit nachzudenken und die Schönheit und die Geheimnisse der Natur zu entdecken.

ars culinaria - Trinken & Speisen à la Caspar

TAG DER LANDWIRTSCHAFT I ERNTEDANK 2.0

Die Tradition des Erntedankfests hat eine lange Geschichte, die bis in die antiken Zivilisationen zurückreicht. Im Laufe der Zeit haben sich diese Feiern weiterentwickelt und wurden zu den heutigen Erntedankfesten, die oft mit religiösen, kulturellen und sozialen Bräuchen verbunden sind. In Deutschland fällt der Tag je nach Region auf den am ersten Sonntag im Oktober oder am ersten Sonntag nach dem Michaelistag am 29. September. In einer Zeit, in der die Ernährungssicherheit und der Klimawandel zu immer drängenderen Problemen werden, gewinnt der Erntedank an neuer Bedeutung, wir vom BÖZ und der IG HELIX sehen ihn in der heutigen Zeit auch als „Tag der Landwirtschaft“. Es ist eine Gelegenheit, um auf die Bedeutung nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken und den Schutz der natürlichen Ressourcen hinzuweisen, die für die Nahrungsproduktion unerlässlich sind.

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Das Mittagsbrot und Abendschmaus bei der Festveranstaltung erfährt daher in der Woche des Michaelistages am Bioökonomiezentrum Anklam als „Erntedank 2.0“ eine moderne Neuinterpretation. Zentraler Bestandteil ist die Betonung von regionalem und saisonalem Essen - ganz nach dem Naturverständnis von Caspar David Friedrich. Die Veranstaltung präsentiert eine Vielfalt aus neu arrangierten Gerichten, die aus der Zeit Caspar David Friedrichs stammen und aus lokalen Zutaten hergestellt werden, die in der Region Anklam und weiteren Umgebung angebaut und geerntet werden. Diese gastronomische Auswahl spiegelt nicht nur die Vielfalt der heimischen Ernte wider, sondern fördert auch die Wertschätzung für lokale Landwirte und Produzenten. Damit stehen nicht nur traditionelle Elemente des Erntedankfestes im Vordergrund, sondern auch innovative Ansätze zur Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft und des Umweltschutzes.

Trinken à la Caspar

CDF-SIGNATURE GETRÄNK: KREIDEWASSER

 

Caspar David Friedrich war von der dramatischen Schönheit der Natur fasziniert, insbesondere von den Weiten des Meeres und den majestätischen Klippen der Küste. In vielen seiner Gemälde finden sich Motive, die stark von der Landschaft Rügens inspiriert sind. Die Rügener Kreidefelsen erscheinen immer wieder in seinem Werk, oft als dominantes Element, das die Stimmung des Bildes prägt. Ein bekanntes Beispiel dafür ist sein Gemälde "Kreidefelsen auf Rügen", das eine eindrucksvolle Darstellung der steilen Klippen zeigt, die sich hoch über das Meer erheben. Die Szenerie wird von einem dramatischen Himmel überzogen, der die Einsamkeit und Erhabenheit der Natur betont, ein wiederkehrendes Thema in Friedrichs Werk.

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Die Kreide der Insel Rügen entstand durch die Ablagerungen der Schalen von Kleinstlebewesen aus urzeitlichen Meeren vor 67-100 Millionen Jahre. Die Kreide wird im Nordosten der Insel, auf Jasmund, im Hinterland der berühmten Kreidefelsen gewonnen. Sie besteht zu rund 98% aus reinem Calciumcarbonat. Vor über 100 Jahren begannen Ärzte sie als Heilkreide einzusetzen. Über den Kreideschichten in Rambin auf Rügen liegt das Grundwasservorkommen für das RÜGENER KREIDEWASSER®, das mit einer speziellen Osmoseanlage gewonnen wird. Es ist natriumarm, leicht basisch und reich an Calcium, der Stoff, aus dem das Leben ist. Genug Gründe, das  RÜGENER KREIDEWASSER® als Signature Getränk für das Anstoßen auf der  Jubiläumsveranstaltung des Bioökonomiezentrums Anklam zu küren.

HANFBLATT MATCHA

 

Passend zur thematischen Ausrichtung der 1. HELIX Konferenz haben wir einen Hanfblatt Matcha Tee für "Trinken à la Caspar" ausgewählt. Denn Cannabis war in Deutschland Teil unserer Kultur - sogar viel länger als die Kartoffel. Der älteste Hanffund im heutigen Thüringen datiert auf ca. 5.500 vor unserer Zeitrechnung, die Kartoffel hingegen wurde erstmals 1647 nach Einfuhr aus ihrem Ursprungsland im heutigen Peru in Deutschland angebaut. Auch die erste Gutenberg-Bibel druckte man auf Hanfpapier und bis ins 18. Jahrhundert war die Hanffaser in der Schifffahrt zur Herstellung von Segeln und Tauen unabdingbar. Danach erst wurde sie durch Baumwollimporte aus Amerika abgelöst.

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Cannabissamen genossen im Europa des frühen Mittelalters als Heilmittel großes Ansehen. Die deutsche Äbtissin und Mystikerin Hildegard von Bingen geht in ihrer Heilmittel- und Naturlehre „Physica – Liber simplicis medicinae“ detailliert auf Hanf ein. Auch zu Beginn des 19. Jahrhunderts während der Lebenszeit Caspar David Friedrichs  wurde vorwiegend einheimische Hanfsamen, ausnahmsweise das Kraut, pharmazeutisch genutzt und von den meisten Apotheken vertrieben. Besonders gut lassen sich die Hanfblätter zur Zubereitung von klassischem Hanftee oder als Zutat bei anderen Teemischungen einsetzen- oder als Matcha Pulver für einen Instant Tee mit den wertvollen Inhaltsstoffen des ganzen Blattes.

PU ERH TEE MATCHA

 

Eine weitere Matcha Tee Variante, die wir zur Festveranstaltung anlässlich des vierten Gründungsjubiläums des BÖZ anbieten, ist der PuErh Matcha aus einer geographisch geschützten Region in China nahe der Stadt Pu´Er. Tee aus China und später Indien wurde in Europa hauptsächlich vom Adel konsumiert, ähnlich wie es bei Kakao und Kaffee der Fall war. Dies führte zur Entstehung von "Teegesellschaften", die sich in den neu errichteten "Teehäusern" trafen, um gemeinsam dem Teegenuss nachzugehen. Obwohl Frankreich, Deutschland, Portugal, die Niederlande und Italien damals Tee importierten, wurde aber gegen Ende des 17. Jahrhunderts in diesen Ländern Kaffee als bevorzugtes Getränk populär.

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Im 19. Jahrhundert integrierte sich das Teetrinken fest in das gesellschaftliche Leben Großbritanniens. 1778 versuchte der Preußische König Friedrich II den Teekonsum in Deutschland zu verbieten, blieb aber erfolglos.  In Ostfriesland formte sich eine spezifische "deutsche" Teekultur, die seit 2016 als Immaterielles Kulturerbe bei der Deutschen UNESCO-Kommission gelistet wurde. Die Kulturlandschaft der alten Teewälder des Berges Jingmai in Pu‘er hingegen ist die erste UNESCO Weltkulturerbestätte der Teekultur überhaupt.

Unser Pu Erh Matcha Tee ist der erste Pu Erh Tee in Instant Qualität mit den wertvollen Inhaltsstoffen des ganzen Tee-Blattes.

GETREIDEKAFFEE

 

Die Ursprünge des Getreidekaffees reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück, als aufgrund hoher Zölle auf Kaffeebohnen eine kostengünstige Alternative gesucht wurde. Die französischen Soldaten nannten sie "Mocca faux“ (falscher Kaffee), was im Deutschen als "Muckefuck" bekannt wurde. Auch zu Lebzeiten Caspar David Friedrichs war Getreidekaffee verbreitet. Im 19. Jahrhundert rösteten Familien häufig ihr eigenes Getreide und mahlten es zu einem feinen Pulver, das dann ähnlich wie Kaffeepulver zubereitet wurde. Diese hausgemachten Mischungen konnten je nach Region und Verfügbarkeit von Getreidesorten variieren. Heute fügt man zur Verfeinerung des Geschmacks häufig Kakao und Gewürze wie Kardamom, Vanille oder Zimtrinde hinzu. 

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Getreidekaffee wird oft als gesündere Alternative zu traditionellem Kaffee betrachtet, insbesondere für Menschen, die empfindlich auf Koffein reagieren oder ihren Koffeinkonsum reduzieren möchten. Erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in Mitteleuropa Lupinen vor allem als Gründüngung angebaut. Von einigen Lupinenarte ist seitdem die Nutzung als Kaffee historisch belegt wie beim "Altreier Kaffee“. Damalige Sorten enthielten unbekömmliche Alkaloide in den  Lupinensamen, die sie für die menschliche Ernährung ungenießbar machten. Nur durch intensives Wässern und Kochen konnten die Lupinensamen z.B. im Mittelmeerraum für die Ernährung nutzbar gemacht werden. Süßlupinen als moderne Lupinenzüchtungen sind jedoch alkaloidarm bzw. -frei.

Essen à la Caspar

Unter dem Titel „Ars Culinaria – Speisen und Trinken à la Caspar David Friedrich“ werden von HELIIX Gerichte und Getränke präsentiert, die auf historischen Rezepten aus der Lebenszeit des berühmten Malers basieren. Die ausgewählten Speisen stammen aus dem Pommerschen Kochbuch von 1782, das in Stettin veröffentlicht wurde und in der Pomeranica-Sammlung der Universitätsbibliothek Greifswald erhalten ist. Auf dieser authentischen Quelle aufbauend entsteht ein kulinarischer Einblick in die Esskultur Pommerns zur Zeit Caspar David Friedrichs und verbindet regionale Geschichte mit  historische Esskultur und den Leitgedanken einer modernen Bioökonomie. Durch die Verwendung regionaler Zutaten und traditioneller Zubereitungsweisen wird sichtbar, wie eng Gesundheit, Ernährung, Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung miteinander verbunden sind. Damit greift das Projekt zentrale Ziele der Bioökonomie auf: die Nutzung regionaler Ressourcen, die Förderung gesunder Ernährung sowie die Stärkung nachhaltiger Wertschöpfungsketten in der Region.

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HAMBUTTENSUPPE MIT SAUERTEIGBROT

Zum "MITTAGSBROT" servieren wir ofenfrisches Brot mit Sauerteig (fast) noch aus Lebzeiten von Caspar David Friedrich (1880), zusammen mit   leckeren Brotaufstrichen. Die Firma Casa Familia,  HELIX Partner, stellt ihre traditionellen Backwaren an den Toren Usedoms her. Schließlich gehört das Bäcker- neben dem Brauhandwerk zu den ältesten Anwendungen der Biotechnologie.

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Das Brot begleitet die Hambuttensuppe (Hagebuttensuppe) aus der "Ersten Abteilung von Potagen und Suppen" des Pommerschen Kochbuchs aus Stettin von 1782. Die Kantine Klex - Mieter im BÖZ- bereitet die Suppe etwas adaptiert an unsere heutigen Ernährungsgewohnheiten zu.

ZWYTE ABTEILUNG SPIESSBRATEN

 

Als "ABENDSCHMAUS" kommt ein Wild-Rostbraten vom Spieß auf den Tisch, aus der "Zweyten Abteilung von Fischen und Braten". Der Braten wird nach dem Rezept aus der Zeit Caspar David Friedrichs gewürzt.

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Wild aus regionalem Ursprung zählt zum Fleisch mit dem geringsten ökologischen Fußabdruck. Wir beziehen den Braten von einem Zulieferer aus der Nähe Anklams.

DRITTE ABTEILUNG APFELKUCHEN

 

Zum Abschluss kann ein Apfelkuchen genossen werden, aus der "Dritten Abteilung von Gelés, Cremen, Mußen und Milchspeisen" des pommerschen Kochbuchs aus CDFs Lebzeiten. In der Mitte des 19. Jahrhunderts – während der letzten Lebensjahre von Caspar David Friedrich- waren in Deutschland rund 2.000 Apfelsorten dokumentiert. Allerdings konnten aufgrund des aufkommenden Erwerbsobstbaus und der Lebensmittelknappheit nach dem Zweiten Weltkrieg nur die leistungsstärksten Sorten wirtschaftlich überleben. Heute sind mengenmäßig im Ertragsanbau nur noch ca. 30 Sorten relevant.

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Die Äpfel können von der Biosanica- einer der ersten Mieter  im Bioökonomiezentrum Anklam- zur Verfügung gestellt werden. Die Lieferanten von biosanica verfügen über langjährige Erfahrungen im kontrollierten Anbau von Bio-Obst. Der überwiegende Teil der Betriebe zählt zu den Pionieren der ersten Stunde in der Bio-Branche. Sie erfüllen höchste Qualitätsnormen, was sie auch als zuverlässige Lieferanten für den Lebensmittelhandel täglich unter Beweis stellen. Biosanica arbeitet mit seinen  Lieferanten seit vielen Jahren vertrauensvoll zusammen.
 

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