
EVENTS 2026
In der ersten Jahreshälfte 2026 wurden die Internationalisierungsaktivitäten von HELIX in Polen 2024 und China 2025 durch die Teilnahme an der Delegation des Wirtschaftsministers Mecklenburg-Vorpommern nach Texas, die Unterzeichnung eines LOI mit dem litauischen Branchenverband für Biotech und Bioökonomie und die Mitgliedschaft in der ScanBalt WG EHDS verstetigt. Mit der Taufe der 2023 konstituierten ARGE auf den gleichlautenden Namen der IG eröffnete HELIX neben dem Standort am Bioökonomiezentrum Anklam (ländliche Bioökonomie) einen weiteren am Biotechnikum Greifswald (urbane Biotechnologie). Eine zusätzlicher inhaltlicher Schwerpunkt wurde auf dem Workshop "Potenziale und Chancen für die Gesundheitsprävention und gesundes Altern" auf der Nationalen Branchenkonferenz mit "HELIX goes Longevity, Microbiome and Innovation Food" gesetzt.
In der zweiten Jahreshälfte begeht HELIX sein 3-Jähriges Gründungsjubiläum.
12.7.26 HELIX feiert 3-jähiges Jubiläum

Anlässlich seines dreijährigen Bestehens blickt der Cluster HELIX – Bioökonomie für Gesundheit & One Health auf eine erfolgreiche Entwicklung als interdisziplinäre Innovationsplattform für die Gesundheitswirtschaft und Bioökonomie in Mecklenburg-Vorpommern zurück. Seit seiner Gründung verbindet HELIX Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und öffentliche Akteure, um gemeinsam nachhaltige Lösungen an der Schnittstelle von Gesundheit, Ernährung, Naturstoffen und Bioökonomie zu entwickeln. Das Jubiläum unterstreicht die erfolgreiche Etablierung des Clusters als regionaler und international vernetzter Partner für Wissenstransfer, Technologietransfer und die Initiierung innovativer Forschungs- und Kooperationsprojekte im Sinne des One-Health-Gedankens.
9.7.26 PLANT3 Statustreffen
Das Bündnis Plant³ nähert sich der Förderlaufzeit. Insgesamt 28 Projekte konnte das Bioökonomiebündnis in den vergangenen Jahren erfolgreich mit seinen Partnern realisiert werden. Die Veranstaltung wurde durch Dr. Christian Theel, Leiter des Innovationsmanagements des Bioökonomie-Bündnisses PLANT³, sowie Prof. Dr. Daniel Schiller, Bündnissprecher von PLANT³ und Professor für Wirtschafts- und Sozialgeographie an der Universität Greifswald, eröffnet. Beide hoben die Bedeutung des Bündnisses für die Entwicklung der Bioökonomie in Mecklenburg-Vorpommern hervor. Im Mittelpunkt standen die vielfältigen Aktivitäten und Ergebnisse der beteiligten Projekte:
6 Pitches MOOR (Sannentau aus MV, SiAmCa, Büffelwirtschaft, PaludiProdukt, Green Container, WieMoDämm) und 2 dazugehörigen Pitches STRATEGIE (Regionale Innovationsanalyse, Treibhaus)
7 Pitches LAND (Leguland, Apple, BioEtHO, BioPhy, BioWand, Hanfbauplatte, HanSeBoot) und 2 dazugehörige Pitches STRATEGIE (NaGeWeBio, BioÖkoSim)
6 Pitches MEER (MarZucker, ReMeAl, ProFeed, HydroPharm, PlexiM, AlgenGrün) und 2 dazugehörigen Pitches STRATEGIE (Dialog Plant3, regionale Lernorte).
Frau Prof. Großjohann, die Begründerin von HELIX, stellt die Projekte Apple und BioEtHO vor.


MOOR Prof. Sebastian Günther
LAND Prof. Beatrice Großjohann

MEER Prof. Thomas Schweder

Besonders gelungen war das Konzept der Working Tables, bei dem die Kaffeepausen für einen intensiven fachlichen Austausch mit den Referentinnen und Referenten sowie für die Vernetzung der Teilnehmenden genutzt wurden. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein gemeinsames Grillen, das den persönlichen Austausch in angenehmer Atmosphäre weiter vertiefte: mit Algenbrot und Zuckerrübenschnitz Bällchen - eine "runde" Sache unseres Partnerbündnisses PLANT3.


Prof. Schiller signiert als einer der Herausgeber das "Buch Nr. 1" der HELIX Bibliothek "Bioökonomie und regionaler Strukturwandel"
12.6.26 LOI HELIX und BioLithuania

Mit der Unterzeichnung eines Letter of Intent (LOI) haben LithuaniaBIO, der nationale Branchenverband für Biotechnologie und Bioökonomie Litauens, und der Cluster Helix -Bioökonomie für Gesundheit & One Health- einen wichtigen Schritt zur Vertiefung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen zwei Ostseeanrainern unternommen. Die Vereinbarung wurde von dem Clustermangement Prof. Beatrice Großjohann, Dr. René Glas-Albrecht, Birgit Pscheidl, sowie der CEO von LithuaniaBIO, Frau Simona Simulyte unterschrieben. Sie schafft einen strategischen Rahmen für gemeinsame Aktivitäten in den Bereichen Gesundheitswirtschaft, Bioökonomie, Forschung, Technologietransfer und nachhaltige Nutzung biogener Ressourcen. Die Kontaktanbahnung zwischen den Clustern erfolgte durch BioCon Valley, beide Institutionen sind auch mit Scanbalt verbunden.
Ziel der Partnerschaft ist es, die wissenschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Potenziale beider Länder beziehungsweise Regionen zu bündeln und innovative Lösungen für die Herausforderungen von Gesundheit, Ernährung und nachhaltiger Ressourcennutzung nach dem One-Health-Ansatz zu entwickeln.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der gemeinsamen Evaluierung der einzigartigen biogenen Ressourcen des Ostseeraums. Dazu zählen marine Ressourcen der Ostsee wie Algen und andere aquatische Biomassen, Moor- und Torfökosysteme, Mikroorganismen und weitere natürliche Bioressourcen, Rest- und Nebenströme der Land- und Forstwirtschaft. Diese Ressourcen bieten ein erhebliches Potenzial für die Entwicklung neuer Wirkstoffe, Nahrungsergänzungsmittel, funktioneller Lebensmittel, Biomaterialien und weiterer biobasierter Innovationen.
Ein weiterer Schwerpunkt der zukünftigen Zusammenarbeit soll auf dem Aufbau gemeinsamer Strukturen für den Innovationstransfer, liegen, um Gesundheitsprodukte, Arzneimittel, funktionelle Lebensmittel und gesundheitsbezogene Dienstleistungen effizienter aus Forschung und Entwicklung in die Marktanwendung zu überführen, wobei insbesondere auch Präzisionsmedizin und geschlechtersensible Medizin als zentrale Innovationsfelder adressiert werden.
POTENTIALE UND CHANCHEN FÜR DIE GESUNDHEITSPRÄVENTION UND GESUNDES ALTERN
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Moderation & Einführung
Inflammaging – Wie gehören eine ausgewogene Ernährung, gesundes Altern und eine starke Immunabwehr zusammen?
Prof. Dr. Beatrice Großjohann
Geschäftsführerin der MICROMUN GmbH Institut für mikrobiologische Forschung, Murchin | 1. Vorsitzende der Interessengemeinschaft HELIX | Geschäftsführerin der BioResQ gGmbH
Vorträge & Podiumsdiskussion
Potenziale und Chancen für die Gesundheitsprävention durch die Regulation im Mikrobiom mit Nutrazeutika
Dr. Henning Rosenfeld
Mitgründer und Gesellschafter der bonaFeel OHG, Hamburg
Geographisch und gesellschaftlich bedingte Belastungsfaktoren für das Mikrobiom mit Schlussfolgerungen aus den blauen Zonen für Mecklenburg-Vorpommern
Ulrich Zinser
Geschäftsführer BALTIC Consulting UG, Satow
Prof. Dr. Armin Stöhr
Projektberater und Geschäftsführer der Wirtschaftsberatungs- & Marketingbüro GmbH, Rostock
Zwischen Risikoreduktion und Muskelerhalt: Vegetarische Ernährung im Alter
Prof. Dr. Luzia Valentini
Professorin für Klinische Diätetik und Ernährung des Instituts für evidenzbasierte Diätetik (NIED) der Hochschule Neubrandenburg I Prorektorin Forschung, Wissenstranfer, Internationale Beziehungen
Gesunde Ernährung ein Menschenrecht
Manfred Scheffler
Geschäftsführer der PlantaVis GmbH, Leiningen
12.6.26 HELIX goes Longevity - auf Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft
Coming soon
Der Workshop brachte Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Gesundheitswirtschaft zusammen und schuf den interdisziplinären Austausch, aus dem für einen Teilbereich des Themas die Konzeption des Projektes DIALONG hervorging. Die dort identifizierten Herausforderungen und Potenziale bildeten den Ausgangspunkt für die Entwicklung eines evidenzbasierten Forschungsansatzes zur Stärkung der Diätetik in der Gesundheitsprävention, für gesundes Altern und im Kontext von gesunder Langlebigkeit (Longevity).
11.6.26 Treffen mit Wirtschaftminister MV

Am Rande der Branchenkonferenz traf der Vorstand von HELIX – Prof. Beatrice Großjohann, Dr. René Glas-Albrecht und Birgit Pscheidl – den Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, Wolfgang Blank, zu einem konstruktiven Austausch über aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven der Gesundheits- und Bioökonomie im Land.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Fortschritte von HELIX seit der Gründung des Clustermanagements vor drei Jahren. Der Vorstand berichtete über die erfolgreiche Vernetzung von Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitswesen sowie über die wachsende Bedeutung des Clusters als Plattform für Innovation, Technologietransfer und interdisziplinäre Zusammenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gespräches war die bevorstehende Unterzeichnung eines Letter of Intent zwischen HELIX und LithuaniaBIO, dem nationalen Verband für Biotechnologie und Bioökonomie in Litauen sowie die Mitgliedschaft von HELIX in der neu gegründeten ScanBalt AG EHDS und die Kooperationsgespräche mit dem Netzwerk . Die geplanten Partnerschaften sollen die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Bioökonomie für die Gesundheit stärken und neue Möglichkeiten für gemeinsame Forschungs-, Innovations- und Wirtschaftsprojekte eröffnen.
Darüber hinaus informierte HELIX über aktuelle Transfer- und Innovationsprojekte im Bereich der Bioökonomie für Gesundheit. Besondere Aufmerksamkeit galt den Themen Longevity und gesundes Altern, Mikrobiomforschung, Phytotherapie, Future Food, Superplants aus MV sowie geschlechtssensible Medizin. Diese Zukunftsfelder bieten großes Potenzial für die Entwicklung innovativer Produkte, Dienstleistungen und Versorgungskonzepte und können zugleich einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Wertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern liefern.
„Die vergangenen drei Jahre haben gezeigt, wie wichtig starke Netzwerke für Innovationen im Gesundheits- und Bioökonomiesektor sind. Mit neuen internationalen Partnerschaften und zukunftsweisenden Projekten wollen wir diesen Weg konsequent fortsetzen“, betonte der HELIX-Vorstand im Anschluss an das Gespräch.
10.6.26 HELIX@Gründung ScanBalt-WG EHDS
ScanBalt ist das führende Netzwerk der Ostseeregion für Gesundheitswirtschaft, Life Sciences und Gesundheitsinnovation, das Akteure aus Wissenschaft, Gesundheitswesen, Industrie und Politik grenzüberschreitend vernetzt. Im Rahmen des ScanBalt Symposiums „Building the European Health Data Space Together: Empowering Patients, Strengthening Regions“ mit BioCon Valley, NDGR, DIG-in HEALTH, das am 10. Juni 2026 in Rostock stattfand, diskutierten Vertreter aus Politik, Forschung, Gesundheitswirtschaft und Patientenorganisationen über die praktische Umsetzung des EHDS. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der patientenzentrierten Nutzung von Gesundheitsdaten, eine bisher nur sehr unzureichend beleuchtete Perspektive des EHDS (European Health Data Space). Die Veranstaltung untersuchte, wie Regionen, Organisationen und vor allem Patienten durch die sekundäre Nutzung des EHDS zu Mitgestaltern in Forschung und Innovation werden können.

v.l.n.r. Januus Pikani, Präsident ScanBalt I Thomas Karopka, Vice-chair Network of German Health Regions e.V., Vice-chair ScanBalt

v.l.n.r. Prof. Josef Hilbert, Vorstandsvorsitzender Deutsche Netzwerkregionen

Internationale Workshop Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft, Patientennetzwerken und Gesundheitsorganisationen

v.l.n.r. DIG-for_HEALTH Susanne Wied, Herausgeberin des Psyschrembel Pflege I Dr. Lutz Groth, Managing Director
Als konkretes Ergebnis des Workshops wurde am 10. Juni 2026 die Arbeitsgruppe „ScanBalt- WG EHDS“ gegründet. Diese neue Arbeitsgruppe soll unter anderem patientenorientierte Anwendungsfälle für die Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten entwickeln und den Austausch zwischen Patientenvertretungen, Forschenden, Unternehmen und Gesundheitseinrichtungen fördern. Die erste Sitzung findet bereits in der Anschlusswoche statt.
HELIX TRANSLATION OneStop Agency ist Mitglied dieser neuen ScanBalt Arbeitsgruppe und bringt seine Expertise im Bereich patientenzentrierter klinischer Studien sowie medizinischer Register ein. Gemeinsam mit dem HELIX Mitglied BioArt Products unterstützt HELIX die Entwicklung internationaler Forschungs- und Registerprojekte, die eine aktive Einbindung von Patienten ermöglichen und den grenzüberschreitenden Austausch von Gesundheitsdaten im Einklang mit den Zielen des EHDS fördern.
5.6.26 HELIX - mit neuem Clusteransatz
Nach drei Jahren erfolgreicher Entwicklung hat HELIX seine Organisationsstruktur vom bisherigen Drei-Säulen-Modell zu einem Vier-Säulen-Modell weiterentwickelt, um den Wissens- und Innovationstransfer für seine Clustermitglieder noch gezielter, effizienter und wirkungsvoller zu gestalten. Das 4-Säulenprinzip verbindet sich zu einem konsistenten, „codierten“ HELIX Clustersystem der Bioökonomie für die Gesundheit und One Health verbindet – analog zu den vier Naturraumfarben Mecklenburg-Vorpommerns sowie dem biologischen Prinzip der vier DNA-Basen Adenin, Thymin, Guanin, Cytosin.
Die vier Säulen sind:
INNOVATION: Gemeinsame Forschung und Entwicklung mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft zur Generierung neuer Lösungen im Bioökonomie- und Gesundheitsbereich.
TRANSLATION: Unterstützung von Start-ups und etablierten Unternehmen bei der Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in marktfähige Produkte und Anwendungen
KOOPERATION: Bündelung von Kompetenzen und zur gemeinsamen Projektentwicklung der Bioökonomie für die Gesundheit und One Health
MOBILISATION: Aktivierung strategischer und ökonomischer Potenziale durch Einbindung von Schlüsselnetzwerken wie BioCon Valley und Invest in MV zur Skalierung und wirtschaftlichen Verwertung von Innovationen.
2.6.26 Moorfutures für HELIX Standortemissionen

Anläßlich des Welttages der Moore am 2. Juni beschloss der HELIX-Vorstand, die bei der Eröffnung seines zusätzlichen zweiten Standortes am Biotechnikum Greifswald im Mai 2026 entstandenen CO2 Emissionen durch eine MoorFuture Beteiligung auszugleichen. In nachhaltiger Tradition, denn auch für den ersten Standort am Bioökonomiezentrum Anklam wurde mit Klimazertifikaten aus MV kompensiert: die Waldaktien MV gehören seit 2008 zu den ältesten Klimaschutzpapieren bundesweit, 100.000 Aktien wurden seitdem verkauft.
Moore sind natürliche Klimaschützer, Hochwasserschützer und Hotspots der biologischen Vielfalt. Entwässerte Moore verursachen rund sieben Prozent der bundesweiten CO₂-Emissionen. Ihre Wiedervernässung trägt zum Klimaschutz bei, speichert Wasser in der Landschaft und hilft, Dürren sowie Hochwasser abzumildern. Gleichzeitig werden wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten erhalten und wiederhergestellt. Das Greifswald Moor Centrum zählt international zu den führenden Forschungseinrichtungen für die Wiedervernässung von Mooren, die CO₂-Bindung in Moorökosystemen und die Entwicklung nachhaltiger Nutzungsformen wie der Paludikultur.
30.5.26 ARGE HELIX - Taufe und 2. Standort

Die am 12.07.2023 gegründete ARGE Unternehmensverbund hat im Rahmen ihrer strategischen Weiterentwicklung den Namen der Interessengemeinschaft HELIX übernommen, als deren Clustergesellschaft sie fungiert. Ziel dieses gemeinsamen Markenauftritt ist es, die Aktivitäten der Mitgliedsunternehmen, Forschungseinrichtungen und Kooperationspartner noch stärker zu bündeln und die Sichtbarkeit des Netzwerks in den Bereichen Biotechnologie, Gesundheitswirtschaft, Bioökonomie und Innovation zu erhöhen. Die Zusammenführung unter dem Namen HELIX unterstreicht den Anspruch, als Plattform für Wissenstransfer, Kooperation und nachhaltige Wertschöpfung zu agieren. Parallel zur Namensübernahme wurde die regionale Infrastruktur des Clusters ausgebaut. Neben dem bisherigen Standort im Bioökonomiezentrum Anklam (c/o Fortis Pharma) für die ländliche Bioökonomie, wurde ein zweiter Standort am Biotechnikum Greifswald (c/o Micromun) eingerichtet. Durch die räumliche Verankerung an zwei komplementären Innovationsstandorten können die unterschiedlichen Anforderungen von ländlicher Bioökonomie und urbaner Biotechnologie gezielt adressiert werden.
12.3.26 Bioökonomieboard MV


Zur Umsetzung der RIS Regionalen Innovationsstrategie MV vertritt BioCon Valley die Akteure der Gesundheitswirtschaft und der Bioökonomie seit vielen Jahren als Mitglied im Strategierat Wirtschaft-Wissenschaft MV, bringt sich dort aktiv im Aktionsfeld 2 „Medizintechnik und Biotechnologie“ ein und leitet das Bioökonomie-Board MV sowie das Innovationsmanagement in den genannten Bereichen. Die Geschäftsführung von HELIX nahm am 10.11. 2025 und 12.3.2026 an den Sitzungen des Bioökonomieboard teil. Auf der letzten Veranstaltung (Online Meeting) wurden die beiden Bioökonomiecluster HELIX und W!Traum vorgestellt und eine verstärkte Kooperation zwischen beiden vereinbart.
1.26 Delegation Wirtschaftsminister MV - Texas
Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Wolfgang Blank reiste gemeinsam mit einer Delegation der Universität Greifswald in die USA, um die wissenschaftliche und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der University of Texas Medical Branch (UTMB) in Galveston zu vertiefen. Während des mehrtägigen Aufenthalts standen Gespräche über den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in marktfähige Innovationen sowie über gemeinsame Forschungsaktivitäten auf dem Programm. Für die Delegation der Universität Greifswald lag der Schwerpunkt auf dem Ausbau der transatlantischen Kooperation in der Nierenforschung. Dabei wurden Möglichkeiten erörtert, innovative wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die klinische Praxis zu überführen. Ein aktuelles Beispiel ist eine an der Universität Greifswald entwickelte Entdeckung, die das Potenzial besitzt, langfristig die Entwicklung RNA-basierter Therapien für Nierenerkrankungen zu ermöglichen und sich derzeit im Patentierungsverfahren befindet. Frau Prof. Beatrice Großjohann - die Begründerin von HELIX - war Teil der Delegation.





