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Steinbeis Transferzentrum Aquakultur
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Die gemeinnützige Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung (gegründet 1971) bildet das Dach des Steinbeis-Verbundes, in dem rund 1.000 Unternehmen branchenübergreifende Forschung und Entwicklung, Beratung und Expertisen zur Stärkung der Wettbewerbskraft und für Wertschöpfung sowie kompetenzbasierte Aus- und Weiterbildung bieten. Die Stiftung fördert den Wissens- und Technologietransfer mit vielfältigen Aktivitäten, verantwortlich für alle wirtschaftlichen Aktivitäten ist das Tochterunternehmen Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer (gegründet 1998). 4.000 Expertinnen und Experten bringen ihre Expertise in den praxisnahen Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ein.
Die Steinbeis-Stiftung und die Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer bilden eine Markeneinheit und sind unabhängig von der Steinbeis Holding GmbH, die das Mandat eines Family Office mit Beteiligungsfokus auf an Nachhaltigkeit orientierten Unternehmen wahrnimmt.
Das Steinbeis-Transferzentrum Aquakultur in Rostock ist ein anwendungsorientierter Transfer- und Forschungspartner für die Entwicklung, Bewertung und Optimierung von Aquakultursystemen. Es wird von Prof. Dr. Harry W. Palm, Dr. Adrian Bischoff-Lang und Dr. Ulrich Knaus geleitet.
Im Mittelpunkt stehen die nachhaltige Produktion aquatischer Organismen und die Weiterentwicklung von Aquakulturverfahren. Das Zentrum unterstützt Unternehmen und Projekte bei der Entwicklung und Bewertung von Verfahren, bei der Auswahl geeigneter Aquakulturarten sowie bei der Planung und Antragstellung von Projekten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf integrierten Systemen, insbesondere Aquaponik und integrierter multitropher Aquakultur.
Zu den ausgewiesenen Kompetenzen gehören:
Nährstoffflüsse und Nährstoffbilanzierung in Aquakultursystemen
Rezirkulationssysteme (RAS)
integrierte Aquakulturverfahren
Haltung und Etablierung verschiedener Aquakulturarten
Haltungsexperimente und Fütterungsversuche
Nährstoffanalytik
Krankheits- und Parasitenkontrolle
Parasitendiagnostik bei kultivierten und freilebenden Fischen.
Als konkrete Versuchssysteme werden unter anderem Whiteleg Shrimps, Afrikanischer Wels, Nil-Tilapia, Karpfen und Regenbogenforellen genannt. Außerdem werden die Zooplanktonproduktion zur Lebendfutterversorgung von Fischlarven untersucht.
Der Proteinbezug des Zentrums liegt vor allem in der aquatischen Primärproduktion von proteinreichen Organismen und in der Optimierung der dafür notwendigen Produktionssysteme. Fische, Garnelen und andere Aquakulturorganismen stellen selbst proteinreiche Biomasse dar; entsprechend sind Fütterung, Nährstoffversorgung, Wachstum, Tiergesundheit und Produktionsbedingungen unmittelbar mit der Erzeugung dieser Biomasse verbunden.


